Sonntag, August 1

Erhöhung der Alkoholsteuer

(JOE)
Die Kassen sind seit Jahren lehr, also muss eine Lösung her. Diesmal ist es die Alkoholsteuer, welche neues Geld in die Kassen spühlen soll.
Als Begründung dient der hohe Konsum an Alkohol und dessen gesundheiliche Folgen.
Den Einnahmen von 3,5 Milliarden stehen Ausgaben, für die Behandlung Alkoholkranker, von 24 Milliarden gegenüber.
Es wird darüber nachgedacht den Steuersatz bis zum maximalen Betrag zu erhöhen. Das würde heissen dass eine Kiste Bier dann 20€ kosten wird. Die Schlußfolgerung bedeutet, wenn es teurer wird, wird weniger getrunken. Bei gleichbleibenden Konsum, aber höheren Preisen wäre es nur für den Fiskus eine Verbesserung.
Verglichen wird das Ganze mit Skandinavien. Dort ist es schon seit Jahren üblich das Alkohol zu hohen Preisen, in speziellen Läden verkauft wird. Der Hintergund dieser hohen Preise in Dänemark, Norwegen und den anderen skandinavischen Ländern ist aber ein anderer als der in Deutschland. Ursprünglich liegt es in Skandinavien daran das der Alkoholkunsum im Winter durch die kurzen Tage zunahm. Dadurch kam es zu exsessiven Trinkverhalten und mehr Gewalt.

In allen Ländern werden die hohen Alkoholpreise durch hohe Ausgaben der Krankenkassen gerechtfertigt.

Die zuständigen Behörden sollten besser darüber nachdenken präventiv in Schulen und Jugendeinrichtungen tätig zu werden.
Noch besser wäre es wenn die Ursachen, des hohen Alkoholkonsums, beseitigt werden.
Damit soll sich doch bitte das Bundesgesundheitsministerium beschäftigen und nicht die Bundesfinanzer.
Der Nachteil von weniger Alkoholkonsum ist natürlich der finanzielle.
Weniger Konsum bedeutet weniger Einnahmen.

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